Vergleichsmieten für mieterhöhung
Auch die Internetrecherche nach ähnlichen Angeboten kann Aufschluss geben
Welche Grundlage Vermieter nutzen können, um eine Mieterhöhung zu erreichen oder bei einer Neuvermietung den Mietpreis anzuheben, ist gesetzlich festgelegt. Um ein solches Erhöhungsverlangen zu begründen, ist die ortsübliche Vergleichsmiete wichtigstes Mittel. Aber auch für Mieter ist eine solche Vergleichsmiete von Bedeutung, da sie über diese ermitteln können, ob eine Mieterhöhung.
Bei der Ermittlung der Vergleichsmiete zählen Kriterien wie Lage, Größe und Ausstattung
Die ortsübliche Vergleichsmiete ist dem Mietspiegel einer Gemeinde zu entnehmen und dient als Grundlage für Mieterhöhungen. Mehr dazu liest du hier!.
So können Mieter ihre Rechte effektiv wahrnehmen
Mieter sollten sich gut informieren, bevor sie einer Mieterhöhung zustimmen
Als Begründung einer Mieterhöhung nach § BGB kann der Vermieter auf Vergleichswohnungen verweisen. Wir erklären, was Mieter und Vermieter beachten müssen.
Letztendlich dient die Vergleichsmiete dem Schutz vor ungerechtfertigten Miesteigerungen
Eine zu hohe Mieterhöhung ohne entsprechende Begründung ist nicht rechtens
Die Kenntnis der Vergleichsmiete stärkt die Verhandlungsposition des Mieters erheblich
Tipp für Vermieter: In Großstädten mit starker Marktdynamik ist der Mietspiegel oft veraltet – hier lohnt sich bei Mieterhöhungen die Mühe, über Vergleichswohnungen oder eine Mietdatenbank zu gehen. Auf dem Land hingegen existieren oft gar keine Alternativen zum Gutachten oder Vergleichswohnungen.
Ist die geforderte Miete deutlich höher als die Vergleichsmiete, hat der Mieter gute Chancen, sich dagegen zu wehren
Viele Städte veröffentlichen Mietspiegel, die als Richtlinie dienen
Die Mieterhöhung erfordert Textform, eine Unterschrift ist jedoch nicht erforderlich. Für die Übermittlung darf er sich des elektronischen Weges von Telefax oder E-Mail bedienen.